Die Anfänge bis Heute

Das Bauzentrum Mies blickt auf eine mehr als 100-jährige Tradition zurück. Bereits im Jahr 1896 wurde eine Ziegelei in Hachenburg gegründet, die damals den Namen Mies trug und dort für lange Zeit Ziegelsteine brannte und ein wichtiger Arbeitgeber der Region war. Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts kamen die Aufgabenbereiche Hoch- und Tiefbau, Beton- und Eisenbetonbau und der Handel mit Baustoffen hinzu. Ebenso wurde ein technisches Büro für die Erstellung von Zeichnungen und Kostenvoranschlägen ins Leben gerufen. In den 50er Jahren wurde dann endgültig der Schwerpunkt auf den Handel mit Baustoffen gelegt und das Unternehmen wuchs kontinuierlich. Am 7. Oktober 1999 eröffnete das neue Bauzentrum auf einer Fläche von über 20.000 Quadratmetern in Hachenburg und zählt zu einer der leistungsfähigsten und größten Fachhandlungen im Westerwald. In den folgenden Jahren wurde der Wirkungskreis zusätzlich durch Standorte in Montabaur und Ruppichteroth erweitert. Im Jahr 2012 eröffnete man auf der gegenüberliegenden Seite den Standort MIES SERVICE PARTNER, welcher die drei Geschäftsbereiche Garten- & Forsttechnik, Schärfdienst und Mietpartner beinhaltet.

Friedrich Mies (1864 - 1933)

Friedrich Mies stammte aus der Altstadt und heiratete 1891 Bertha Imhäuser aus Limbach. 1892 gründete er eine kleine Firma, die im Laufe der Jahre richtig aufblühte. An der Koblenzerstraße errichtete er 1908/09 eine Ringofen-Ziegelei mit einer Jahresproduktion von 2 Millionen Ziegelsteinen. Sein Bauunternehmen errichtete u.a. die Volks- und Realschule an der Leipzigerstraße und die Gebäude der Firma Gebr. Schneider am Steinweg. Sein Wohnhaus in der Koblenzerstraße, welches wie die Ziegelei heute nicht mehr existiert, wurde ebenfalls mit Ziegelsteinen errichtet. Bei der riesigen Gewerbe-, Industrie- & Landwirtschaftsausstellung Hachenburg (GILAH) im Jahre 1929 beteiligte sich die Firma Mies am Festzug mit einem Lastwagen voll  Ziegelsteinen und einem Reklameschild, das an die Ziegelsteinproduktion in Hachenburg seit 500 Jahren erinnerte. 1933 starb Friedrich Mies nach einer Bruchoperation an einer Embolie.

In den 1950er Jahren wurde der Schwerpunkt der Firma auf den Handel mit Baustoffen gelegt. Am 7. Oktober 1999 eröffnete das neue Bauzentrum auf einer Fläche von über 20.000 Quadratmetern in Hachenburg und zählt zu einer der leistungsfähigsten und größten Fachhandlungen im Westerwald. In den folgenden Jahren wurde der Wirkungskreis der Firma, die heute die Bezeichnung I&M Bauzentrum Mies trägt, zusätzlich durch Standorte in Montabaur und Ruppichteroth erweitert.

Quelle: Geschichtswerkstatt Hachenburg